LSU Bayern begrüßt ersten Schritt beim Bayerischen Aktionsplan Queer und wirbt für Sachlichkeit im weiteren Prozess
München, 25. Januar 2026
Die LSU Bayern begrüßt die aktuellen Ankündigungen der Bayerischen Staatsregierung zur Förderung erster Projekte im Rahmen eines künftigen Bayerischen Aktionsplans Queer. Die nun vorgestellten Maßnahmen markieren aus Sicht der LSU Bayern einen wichtigen und richtigen Anfang auf dem Weg zu einer umfassenden landesweiten Strategie für Akzeptanz, Schutz und Gleichberechtigung queerer Menschen in Bayern.
Dass zunächst einzelne Projekte mit einem Volumen von rund 350.000 Euro gefördert werden, ist ein bewusst gewählter Einstieg in einen komplexen politischen Prozess. Aktionspläne dieser Tragweite müssen sorgfältig vorbereitet, zwischen den Ressorts abgestimmt und in tragfähige rechtliche Strukturen überführt werden. Dies erfordert Zeit, fachliche Prüfung und politische Verantwortung.
Die LSU Bayern weist darauf hin, dass Ministerien nicht nur Programme ankündigen, sondern diese auch in belastbare Regelungen, Förderstrukturen und – wo erforderlich – gesetzliche Grundlagen überführen müssen. Ein nachhaltiger Aktionsplan entsteht daher nicht über Nacht, sondern in einem mehrstufigen Verfahren.
Die nun geförderten Projekte sind aus Sicht der LSU Bayern kein Endpunkt, sondern der Auftakt:
- Sie ermöglichen erste praktische Erfahrungen,
- sie schaffen Erkenntnisse für eine landesweite Umsetzung,
- und sie setzen ein klares Signal, dass der Freistaat Bayern das Thema ernst nimmt.
Gleichzeitig appelliert die LSU Bayern an Kritikerinnen und Kritiker, dem weiteren Prozess die notwendige Zeit zuzugestehen. Die angekündigten Projekte sind als Startphase zu verstehen, auf der ein vollständiger Aktionsplan aufbauen kann und soll.
„Politische Verantwortung zeigt sich nicht in schnellen Überschriften, sondern in tragfähigen Lösungen. Dass die Staatsregierung diesen Weg strukturiert und Schritt für Schritt geht, halten wir für richtig“, erklärt die LSU Bayern.
Die LSU Bayern ist überzeugt: Ein erfolgreicher Bayerischer Aktionsplan Queer braucht:
- fachliche Sorgfalt,
- rechtliche Klarheit,
- transparente Finanzierung
- und einen kontinuierlichen Dialog mit Verbänden und Zivilgesellschaft.
Als Teil der CSU-Familie versteht sich die LSU Bayern dabei als konstruktive Brückenbauerin zwischen Community, Politik und Verwaltung. Sie wird den Prozess weiterhin eng begleiten, fachlich unterstützen und darauf hinwirken, dass am Ende ein wirksamer, praxistauglicher und rechtssicherer Aktionsplan steht, der queere Menschen in ganz Bayern spürbar stärkt.